Am 27. November 2025 jährte sich die Gründung der Initiative zum neunten Mal. Aus der Idee von Friseurunternehmer ►Claus Niedermaier wurde eine internationale Hilfsorganisation mit rund 1.000 aktiven Mitgliedern in 13 Ländern. Ihr gemeinsamer Nenner: ehrenamtliches Engagement für Menschen, die oft übersehen werden.
Kostenlose Haarschnitte und etwas, das noch wichtiger ist
Die Barber Angels schenken obdachlosen und bedürftigen Menschen kostenlose Haar- und Bartschnitte. Doch wer die Einsätze kennt, weiß, dass es um mehr geht, als Styling. Es geht um Aufmerksamkeit, ein freundliches Gespräch und vor allem um Würde und Respekt.
Gründer und Präsident Claus Niedermaier bringt es auf den Punkt: „Es macht mich stolz und demütig zugleich, zu sehen, was aus meiner einfachen Idee geworden ist. Die Barber Angels stehen für Menschlichkeit ohne Grenzen!“
Ein wachsendes Netzwerk auch über das Friseurhandwerk hinaus
In Deutschland sind die Barber Angels inzwischen in 23 Chaptern aktiv und verteilt über alle Bundesländer. Die Einsätze werden zunehmend zu einem echten Gemeinschaftsprojekt. Immer mehr HandwerkskollegInnen und UnterstützerInnen aus anderen Berufsgruppen bringen sich ein – von Bäckern über Metzger bis hin zu Ärzten. Gerade diese Mischung macht viele Aktionstage so besonders: Begegnungen auf Augenhöhe, getragen von echter Solidarität.
Auch in Österreich sind die Barber Angels in beinahe allen Bundesländern vertreten, mit ►Markus Assel als Präsident.
Wichtig für Struktur und Fairness: Alle Einsätze finden in Kooperation mit sozialen Einrichtungen statt. Nur diese Stellen sind berechtigt, Gutscheine an bedürftige Menschen zu verteilen – damit Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Mitmachen erwünscht: Barber Angels suchen helfende Hände
Die Mission bleibt: Menschen nicht bewerten, sondern ihnen respektvoll begegnen. Dafür braucht es Wachstum und Unterstützung. Gesucht werden nicht nur Friseurinnen und Friseure, sondern auch Helfer für Organisation und Koordination vor Ort, damit Einsätze nachhaltig planbar bleiben.