Was ist Haarausfall und welche Gründe gibt es dafür?
Veränderte Lebensgewohnheiten, Stress, Müdigkeit, schädliche Umwelteinflüsse sowie Hormon- und Stoffwechselstörungen können zu Haarverlust führen. Einige Faktoren lassen sich durch eine gesunde Lebensweise beheben, aber nicht alle.
Haarausfall geht meist in Verbindung mit einer Ausdünnung der Haare einher. Diese Ausdünnung kann mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. Die häufigsten Formen sind der diffuse Haarausfall (Telogen Effluvium) und der anlagebedingte Haarausfall (Androgenetische Alopezie).
Diffuser Haarausfall definiert einen starken Ausfall der Haare während der Ruhephase (Telogenphase).
Der anlagebedingte Haarausfall ist die am häufigsten auftretende Haarerkrankung und betrifft immer mehr Menschen. Es handelt sich hierbei um eine fortschreitende Verkleinerung des Haarfollikels, die bei empfindlichen Personen durch die Wirkung der Androgene ausgelöst wird. Diese Empfindlichkeit hängt vor allem mit einem Enzym zusammen, der 5-Alpha-Reduktase, die das Testosteron in seine aktivste Wirkform umwandelt: Das Dihydrotestosteron (DHT). Wenn der DHT-Spiegel sehr hoch ist, produzieren die Haarfollikel immer hellere und dünnere Haare, bis hin zu einem nicht mehr sichtbaren Flaum. Die Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken, basieren demzufolge auf einer Hemmung des Enzyms 5-Alpha-Reduktase.