Bürsten und Kämme richtig reinigen gehört nicht eben zu den Lieblinsgaufgaben im Friseursalon. Die Wichtigkeit guter Hygiene ist unumstritten und gepflegte Tools haben eine längere Lebensdauer. Viele Gründe, sich gut um sein Arbeitsmaterial zu kümmern. Mit diesen Tipps, erfahrt ihr wie!
1. Schritt: Haare aus der Bürste entfernen
Haare aus der Bürste lösen
Als erster Schritt sollten die Haare aus der Bürste gelöst werden. Das gelingt gut mit
- einem Stielkamm
- einem Bürstenreiniger
- einem Holzstäbchen
- einer Pinzette
Idealerweise verwendet ihr NICHT eure Friseurscheren für diesen Schritt, um die Bürste nicht zu beschädigen. Wenn eure Bürste in Teile zerlegt werden kann, nehmt sie vorher auseinander.
Haare vorsichtig abschneiden
Wenn die Haare so gelockert wurden, können sie mit einer Schere kurz geschnitten werden. Dadurch lassen sich die Haare, vor allem bei Rundbürsten, leichter entfernen. Vorsicht, dass mit der Schere keine Borsten mitgeschnitten werden.
Haare aus der Bürste herausziehen
Die Haare können jetzt einfach mit den Händen herausgezogen werden. Bei Naturborsten sollte man darauf achten, nur gerade nach oben zu ziehen, um die Borsten nicht zu knicken.
2. Schritt: Ein warmes Schaumbad für die Bürste
Gestresste Haarbürsten und Kämme liegen anschließend gerne in einem warmen Schaumbad. Kerzenlicht und Champagner ist für dieses Entspannungsbad nicht notwendig. Leise Musik könnt ihr gerne aufdrehen - die Produktreste lösen sich aber auch im Stillen ganz gut. Wenige Tropfen gutes Shampoo sind genug. Nach spätestens 30 Minuten sind Staub, Hautschuppen und Produktreste für den nächsten Schritt aufgeweicht.
Öko-Reinigung mit Essigwasser & Natron
Kämme und Bürsten aus Kunststoff lassen sich, alternativ zum Shampoo, auch in einer 1-zu-1-Essig-Wasser-Mischung baden. Besonders schmierige Rückstände und Gerüche lassen sich mit Natron entfernen (Wasser, einige Tropfen Shampoo, 1TL Natron).
Holzbürsten richtig reinigen
Bei Bürsten und Kämmen aus Naturmaterialien sollte nur mildes Shampoo verwendet werden. Das Bad sollte zudem abgekürzt werden, um Holz und Borsten nicht zu sehr aufzuweichen.