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Credit: Bundesinnung der Friseure

19.11.2025

Bundesinnung schärt Kurs für Friseurbranche

Die Gruppe "Werbung & Öffentlichkeitsarbeit" der Bundesinnung traf sich zum intensiven Arbeitswochenende, um zentrale Weichen zu stellen. Im Fokus: die nächste Phase der Image- und Nachwuchskampagne sowie Strategien, um junge Menschen für den Friseurberuf zu gewinnen, beispielsweise mit virtual reality ...

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Strategischer Austausch in Anthering

Ausschussmitglieder der Bundesinnung sowie die Expertinnen und Experten der Gruppe Werbung und Öffentlichkeitsarbeit kamen am vergangenen Wochenende in Anthering bei Salzburg zusammen, um sich Zeit für eine Standortbestimmung zu nehmen. Das Treffen diente nicht nur dazu, auf bisherige Aktivitäten zurückzublicken, sondern vor allem, die künftige Ausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit neu zu schärfen.

Diskutiert wurden unter anderem:

  • die aktuelle Situation in den Salons
  • die Herausforderungen in der Lehrlingsausbildung
  • die Bindung qualifizierter Fachkräfte
  • die Positionierung des Berufsbildes in der Öffentlichkeit

Die Beteiligten nutzten das Wochenende, um Ideen zu sammeln, kritisch zu reflektieren und konkrete nächste Schritte für die Werbelinie auszuarbeiten.

„Ich.Mach.Schön“ – Kampagne geht in die nächste Runde

Die Kampagne der Bundesinnung „Ich.Mach.Schön“ steht vor ihrer nächsten Entwicklungsstufe. Geplant ist, die Kreativität, Vielfalt und Einzigartigkeit des Stylistenberufs noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Im Zentrum der Überlegungen die wohl wichtigste Frage für unsere Branche: Wie kann man Jugendlichen vermitteln, dass der Friseurberuf mehr ist als „nur Haare schneiden“ – nämlich ein kreativer, sinnstiftender und zukunftssicherer Handwerksberuf?

Die neue Phase der Kampagne soll:

  • die emotionalen Seiten des Berufs sichtbar machen
  • echte Menschen aus der Branche vor den Vorhang holen
  • zeigen, wie viel Gestaltungskraft und Persönlichkeit im Friseurhandwerk steckt

Handwerk statt Austauschbarkeit: KI kann nicht alles

Ein wichtiger Tenor des Wochenendes: Der Friseurberuf ist durch keine künstliche Intelligenz zu ersetzen.

Friseuren und Stylisten gelingt, was Algorithmen nicht können: Sie arbeiten am Menschen, schaffen typgerechte Looks, beraten individuell und sorgen für besondere Wohlfühlmomente im Salon. Aus jedem Typen das Beste herauszuholen – genau das macht für viele junge Menschen den Reiz des Berufs aus.

Dieses Selbstverständnis soll in der Kommunikation künftig noch klarer betont werden: Friseurinnen und Friseure gestalten nicht nur Äußerlichkeiten, sie stärken Ausstrahlung, Selbstbewusstsein und Persönlichkeit.

Lehrlingsbefragung als Kompass für zukünftige Maßnahmen

Ein Schwerpunkt des Treffens war die Auswertung einer aktuellen Lehrlingsbefragung. Die Ergebnisse liefern wertvolle Hinweise darauf, wie zufrieden Lehrlinge mit ihrer Ausbildung sind, was sie motiviert – und welche Gründe es für einen möglichen Ausstieg aus dem Beruf gibt.

Zudem wurde analysiert, wie die bisherigen Werbekampagnen bei jungen Menschen angekommen sind. Diese Erkenntnisse sollen nun gezielt in die Weiterentwicklung der Kommunikations- und Werbestrategien einfließen. Ziel ist, Maßnahmen zu schärfen, die wirklich dort ansetzen, wo Lehrlinge Unterstützung und Orientierung brauchen.

Virtueller Blick in den Salonalltag: VR macht den Beruf erlebbar

Wie sich moderne Nachwuchsansprache anfühlt, zeigt die Bundesinnung auch auf der Berufsinformationsmesse in Salzburg von 20. bis 23. November: Am Stand der Friseurinnen und Friseure öffnen VR-Brillen ein neues Fenster in die Branche.

Jugendliche können in eine 360°-Salonwelt eintauchen, den Arbeitsalltag am Stuhl miterleben oder als Stage-Artist bei der HAARMANIA virtuell auf der Bühne stehen und ins Publikum blicken. Begleitet werden sie dabei von erfahrenen Profis und Young Stylists, die ihren Beruf greifbar und authentisch erklären.

Mit diesem Projekt zählt die Friseurbranche zu den Vorreitern, wenn es darum geht, Jugendliche virtuell ins Handwerk mitzunehmen. Perspektivisch soll das Format auf alle Landesinnungen ausgeweitet werden, wie Bundesinnungsmeister Wolfgang Eder imSalon gegenüber verriet  –  und somit ein weiterer Baustein in der langfristigen Strategie sein, den Friseurberuf sichtbar, modern und attraktiv zu positionieren. 

Nachwuchs sichern, Image stärken, Betriebe unterstützen

Über allem stand das gemeinsame Ziel, die österreichischen Friseurbetriebe nachhaltig zu stärken. Die beschlossenen Aktivitäten sollen dazu beitragen, die Nachwuchsgewinnung zu intensivieren, das Berufsimage moderner und attraktiver zu kommunizieren und Friseurinnen und Friseure als kompetente, kreative Dienstleister klar zu positionieren. Die in Anthering erarbeiteten Impulse fließen nun in die nächste Phase der Kampagne „Ich.Mach.Schön“ ein.

Quelle: www.friseure.at

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