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Credit: AdobeStock / Dimitriy Mazepa

21.01.2026

Friseurinnung OÖ fordert 10% Ust. und Senkung der Lohnnebenkosten

Die Friseurinnung OÖ zieht Bilanz 2025 und setzt 2026 auf 10% USt auf Friseurdienstleistungen, weniger Lohnnebenkosten und auf Unterstützung ausbildender Betriebe. Ein Rück- und Ausblick ...

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Mehr Sichtbarkeit fürs Berufsbild, mehr Qualität im Gewerbezugang, mehr Lust auf Lehre und gleichzeitig eine klare politische Ansage: Die Friseurinnung Oberösterreich blickt auf ein dichtes Arbeitsjahr 2025 zurück und skizziert für 2026 ein Programm, das Image, Ausbildung, Weiterbildung und „fairen Wettbewerb“ in den Mittelpunkt stellt. Auf der Forderungsliste: 10% Umsatzsteuer auf Friseurdienstleistungen, Senkung der Lohnnebenkosten, Übernahme der Lehrlingsentschädigungen.

2026: Mehr Image, modernisierte Prüfung und Forderungen an die Politik

Für 2026 plant die Innung OÖ mit Landesinnungsmeister Alexander Geisbauer an der Spitze ein Paket, das zwei Zielgruppen gleichzeitig anspricht: junge Menschen (Lehre/Jobperspektive) und Endkonsumentinnen und -Konsumenten (Wertschätzung für professionelle Dienstleistung).

Das steht auf dem Plan:

  • Image Berufsbild: Die bundesweite Imagekampagne soll regional spürbarer werden mit Aktivitäten, die Nachwuchs und Kundinnen und Kunden  gleichermaßen erreichen.
  • Qualifizierter Berufsnachwuchs: Lehrabschlussprüfung neu und die Fortführung der ►GETHAIR-LernApp.
  • Ausrichtung des Landes- und Bundeslehrlingswettbewerbs 2026 in Linz.
  • Lehrlingswerbung „hands-on“: Kampagnen zur Lehrlingswerbung, Lehrberufspräsentation auf Messen und in Schulen
  • Branchenevents & Fachseminare: „Tag der oö. Friseur:innen“ mit Top-Acts sowie Workshops rund um Schnitt-, Farb- und Stylingtrends.
  • Weiterbildung für Unternehmende: Kommunikation, Mitarbeiter finden & binden, plus betriebswirtschaftliche Themen.
  • Fairer Wettbewerb: Stärkerer Einsatz gegen unerlaubte Gewerbeausübung und „schwarze Schafe“, Sicherstellung

Das sind die Forderungen:

  • 10% Umsatzsteuer auf Friseurdienstleistungen
  • Senkung der Lohnnebenkosten
  • Übernahme der Lehrlingsentschädigung während der Berufsschulzeit durch öffentliche Hand
  • Praxisnaher Berufsschulunterricht

Rückblick 2025: Sichtbarkeit, Begegnung, Qualifizierung

2025 war in Oberösterreich vor allem ein Jahr der Nachwuchs- und Imagearbeit, inklusive diverser Serviceleistungen für Betriebe:

  • Fachkräfte & Nachwuchs: Mit dem Pilotprojekt Beauty Assistent:in, Lehrlingswerbung in Schulen und auf Berufsinformationsmessen sowie einem auffälligen Auftritt bei ►„Jugend & Beruf“ wurde Recruiting gezielt nach vorne geschoben.
  • Nachwuchs auf die Bühne: Lehrlingswettbewerb und Bundeslehrlingswettbewerb samt Berichterstattung (Print/TV/Social Media) machten kreativen Berufsnachwuchs sichtbar.
  • Imagekampagnen: Die bundesweiten Kampagnen „Ich.Mach.Schön.“ und „Ich.Mach.Lehre.“ wurden in OÖ über Kino, Social Media, Print und Spotify zusätzlich verstärkt.
  • Branchenevent als Impulsgeber: Der „Tag der oö. Friseur:innen“ brachte Weiterbildung, Austausch und Show-Charakter zusammen, 2025 u.a. mit der „FOR EVERY YOU“-Tour in Linz.
  • Weiterbildung, die im Salon ankommt: Geförderte Workshops – von Demo/Praxis bis Social Media – in Kooperation mit Industriepartnern.
  • Fairer Wettbewerb: Fokus auf Qualifikation beim Gewerbezugang und konsequentes Vorgehen bei Gewerbeübertretungen.
  • Entlastung & Service: Senkung der Grundumlage für Arbeitgeber-Betriebe sowie ein kostengünstiges Versicherungsangebot (Betriebshaftpflicht).
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