Vor allem bei Unternehmen in den am stärksten von den Zwangsschließungen betroffenen Dienstleistungsbranchen kann es zu Insolvenzen kommen, wenn die Kapazitäten nicht in ausreichendem Umfang wieder hochgefahren werden können und sich die Nachfrage nicht erholt, schreibt die OeNB in Ihrem Konjunkturbericht.
Das Ranking der von Corona am stärksten betroffenen Sektoren
(Quelle OenB/ WKO)
- Beherbergung und Gastronomie
- Reisebüros und Reiseveranstalter
- Sonstige überwiegend persönliche Dienstleistungen (Friseur- und Kosmetiksalons, …)
- Luftfahrt
- Dienstleistungen des Bereichs Sport/ Unterhaltung
- Hersteller von Möbeln und sonstigen Waren
- Kultur- und Unterhaltungseinrichtungen
- Hersteller von Kraftwagen- und Teilen
- Hersteller von Textilwaren und Schuhen
- Einzelhandel
Die Befragung von WIFO (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) und OeNB berichtet zur Insolvenzgefährdung der Unternehmen folgendes Ergebnis: Rund 5% der Unternehmer befürchten eine drohende Insolvenz aufgrund der Coronakrise.
Die WKO nimmt diese Einschätzung sehr ernst und zieht diese als weiteres Argument heran, ►die Forderungen der Bundesinnung für Friseure an die Regierung durchzusetzen.