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13.08.2025

Gewerkschaft vida fordert besseren Hitzeschutz in Friseursalons

In vielen Salons wird es bei diesen Temperaturen extrem heiß - nun setzt sich die Gewerkschaft vida für bessere Arbeitsbedingungen bei Hitze im Salon ein. Die Forderungen...

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Während Baustellenarbeiter ab 32,5 Grad im Schatten gesetzlich geschützt werden, arbeiten Friseurinnen und Friseure oft bei ähnlichen Temperaturen – allerdings ohne Hitzefrei oder klare Schutzregelungen. Dabei sind gerade Salons wahre Wärmekammern: Föhn, Glätteisen und chemische Dämpfe von Haarfarben treiben die Temperatur in die Höhe. Ohne Klimaanlage oder effektive Belüftung wird das nicht nur für Kundinnen ungemütlich, sondern auch für Teams zur echten Herausforderung.

Hitze – ein unterschätzter Kostenfaktor

Wer bei 30+ Grad und schlechter Luft arbeitet, kämpft nicht nur mit Kreislaufproblemen, geschwollenen Händen oder Erschöpfung. Auch Konzentration und Präzision leiden – und damit die Servicequalität. Das hat direkte Auswirkungen auf Kundenzufriedenheit, Termintreue und letztlich auf den Umsatz. Stimmungseinbrüche im Team sind ebenfalls vorprogrammiert, wenn Geduld und Energie schwinden.

 „Gerade an heißen Tagen stoßen viele an ihre Grenzen – auch wenn man es uns nicht immer ansieht. Hitzeschutz gehört genauso ernst genommen wie Hygiene“, so Tanja Niedermaier, Leiterin des von der vida und der AK Wien über den Fachausschuss geführten Ausbildungsbetriebes "New Talents Studio".

Die Gewerkschaft vida fordert

  • Bessere Kühlung und Belüftung in Salons

  • Flexible Pausenregelungen, um ausreichend trinken zu können

  • Kühle Rückzugsorte für kurze Erholungsphasen

  • Mehr Verständnis und Sensibilität für die Belastung durch Hitze

  • Hitzeschutz als fester Bestandteil des Arbeitsschutzes

Investition in Leistungsfähigkeit

Eine Hitzeschutzverordnung für Innenräume gibt es noch nicht. Die geplante Regelung ab 2026 wird voraussichtlich nur für Outdoor-Berufe gelten. Salons sind also gefordert, selbst für faire und gesunde Arbeitsbedingungen zu sorgen – nicht nur aus Fürsorgepflicht, sondern auch als Investition in Leistungsfähigkeit und Arbeitgeberattraktivität.

Themen:

Gesundheit
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