Während Baustellenarbeiter ab 32,5 Grad im Schatten gesetzlich geschützt werden, arbeiten Friseurinnen und Friseure oft bei ähnlichen Temperaturen – allerdings ohne Hitzefrei oder klare Schutzregelungen. Dabei sind gerade Salons wahre Wärmekammern: Föhn, Glätteisen und chemische Dämpfe von Haarfarben treiben die Temperatur in die Höhe. Ohne Klimaanlage oder effektive Belüftung wird das nicht nur für Kundinnen ungemütlich, sondern auch für Teams zur echten Herausforderung.
Hitze – ein unterschätzter Kostenfaktor
Wer bei 30+ Grad und schlechter Luft arbeitet, kämpft nicht nur mit Kreislaufproblemen, geschwollenen Händen oder Erschöpfung. Auch Konzentration und Präzision leiden – und damit die Servicequalität. Das hat direkte Auswirkungen auf Kundenzufriedenheit, Termintreue und letztlich auf den Umsatz. Stimmungseinbrüche im Team sind ebenfalls vorprogrammiert, wenn Geduld und Energie schwinden.