Der sogenannte „Ringerpilz“ erregt zunehmend auch in Österreich mediales Aufsehen. Bei unseren Nachbarn in Deutschland spricht man gar von einer Epidemie, häufen sich dort seit einiger Zeit Kopfhautinfektionen, die vor allem bei Männern nach Barbershop-Besuchen auftreten und auf unzureichend gereinigtes Werkzeug zurückzuführen sind. Wie Ende letzter Woche bekannt wurde, sind nun in Salzburg erste Fälle aufgetreten.
Dazu meldete sich Bundesinnungsmeister Wolfgang Eder am Freitag im KURIER zu Wort und ortet die Wurzel des Problems zum Teil im mangelnden Wissen über Haut und Hygiene bei Barbieren: „Wenn Werkzeuge nach der Behandlung nicht ordentlich desinfiziert werden, können Pilze übertragen werden“, präzisiert er im Interview. Die Bundesinnung selbst habe vor einigen Wochen erstmals durch ein Schreiben des niederösterreichischen Gesundheitsamtes von Infektionsfällen hierzulande erfahren.
Gesetzliche Hygienevorschriften ermöglichen Einschreiten für Behörden
Da es auch in Österreich zu ersten Ansteckungen gekommen ist, stehen Konsequenzen im Raum, wie Wolfgang Eder betont.