Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat die Produkte gezielt auf Konservierungsstoffe, Duftstoffe, nicht deklarierte Inhaltsstoffe und Verunreinigungen untersucht. Die Pflege-, Farb-, Styling- und Reinigungsprodukte wurden in Barbershops der Nordwestschweiz (Bern, Aargau, Solothurn Basel-Landschaft und Basel-Stadt) erhoben.
- 56% der Produkte (31 von 55) wurden beanstandet
- für 31% (17 von 55) gab es ein Verkaufsverbot
- für 1 Bartfarbe gibt es eine öffentliche Produktwarnung
Es waren verbotene Inhaltsstoffe enthalten und Grenzwerte überschritten. Bei 15 Produkten fehlte die Deklaration der Inhaltsstoffe, bei 4 Produkten fehlten Warnhinweise. Einige Produkte hatten ein abgelaufenes Haltbarkeitsdatum.
"Aufgrund der hohen Beanstandungsrate und der Gesundheitsgefährdung drängen sich weitere Kontrollen auf", heißt es in der Aussendung des Kantons Basel-Stadt.
Produktherkunft: 85% nicht aus der EU
47 der 55 Produkte wurden von außerhalb der EU importiert, davon 35 aus der Türkei. "Bei solchen Produkten ist die Wahrscheinlichkeit, dass die gesetzlichen Anforderungen der Schweiz nicht eingehalten werden, generell höher, da die Schweizer Gesetzgebung weitgehend mit der EU harmonisiert ist und in den Produktionsländern oft andere gesetzliche Anforderungen gelten." schreibt das Laboratorium im Abschlussbericht.