26.000 Besucherinnen*Besucher und eine meinungsstarke Menge, die, wie sollte es anders sein, in ihren Ansichten stark polarisierte. Da macht diskutieren Spaß, denn unterm Strich einte alle vor Ort eines: die Suche nach zukunftsorientierten, branchenstärkenden Lösungen.
Kommentar von Raphaela Kirschnick
Vegan & Leicht
Probleme haben wir genug, da müssen wir uns nicht auch noch auf dem Kopf belasten, Gele, Seren, leichte Produkte, weightless Pflege. Alles wird light … keine weitere Belastung erwünscht.
Skinification & Scalpfood
Skinification ist in aller Munde, aber so richtig angeboten wird zum Thema Kopfhaut wenig, schade eigentlich. Inhaltsstoffe sind die reinste Foodlektüre! Von Distelöl über Omega 9 bis Reiswasser, Vitamine, Microelemente und allerlei Nährstoffe wandern in die neuen Produkte. Das Wording ändert sich, wir reseten, glossen, haarbaden, etc..
Near & Dear
Was vor einigen Jahren das Bio Label ist heute der CO₂-Sticker. Kaum ein Stand, an dem nicht der hinterlassene Fußabdruck thematisiert wird. Auch das Regionale wird betont, halt, wo möglich, denn genug kommt noch immer aus Fernost.
Da begeistern Nischenstände mit Strähnenpapier, oder Ideen zu Recycling, Upcycling und nachhaltigem Salon-Abfallmanagement.
Neuheiten, aber keine Innovationen
Viele neue Produkte gibt es, aber echte Innovationen fehlten. Chancen im Salon werden über neue Experiences, Rituale, Dienstleistungen gepusht. Von Augenservices bis Wasserfallmassage wird Salonunternehmen ein breites Potpourri geboten. Haarverlängerungen boomen, noch nie gab es so viele Extensions-Anbieter wie in diesem Jahr, die Gusto auf langes, volles Haar machen wollen. Auch manch Industriepartner steigt hier ein, wie uns gezwitschert wurde.