Bis zu 2.000€ wird in den Inseraten für einen Zopf versprochen - und zwar unabhängig von der Haarqualität. Kennerinnen der Materie würden spätestens jetzt aufhorchen, sind doch kaputte und totgefärbte Haare bei Haarspenden ein No-Go.
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Credit: Artem Konstantinow AdobeStock | Screenshot Facebook
Wiener Polizei warnt vor Betrugsmasche mit Haarspenden
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Wie läuft die Haarspenden-Betrugsmasche ab?
Schreibt man der Urheberin der Inserate, werden Fotos verlangt und eine Abholung vereinbart. Ist der Zopf einmal ab, wird jedoch weder Geld überwiesen, noch wird der Zopf abgeholt, auf den Plattformen wird man geblockt.
Der Zweck hinter dieser Betrugsmasche ist, laut LPD Wien, noch völlig unklar, da keine "Anzahlung" oder "Kaution" verlangt wird. "Die Opfer haben am Ende nicht nur kein Geld erhalten, sondern auch keine Haare mehr!", warnt die Polizei.
Die Ermittler vermuten, dass es den Betrügern um die gesendeten Bilder oder die persönlichen Daten (Abholadresse, Name, etc) gehen könnte. Spenden-Aufrufe dieser Art gibt es aktuell in Deutschland und in Österreich, in beiden Ländern haben sich bereits Betrugsopfer gemeldet.
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