150kg Aluminium-Abfall sammelt sich jährlich in einem Salon an. Man stelle sich einmal diese Berge an Müll dieses Leichtmetalls vor, denn jährlich werden viele Alu-Tuben leergemacht, mit Alu-Folien gefärbt oder Styling-Produkte in Alu-Verpackung verwendet.
Das deutsche Unternehmen Wastemonkey nimmt sich der Problematik an und sammelt Alu-Abfälle aus Friseur-Salons und recycelt diese entsprechend. Der Salon verbessert damit seine CO2-Bilanz und reduziert den ökologischen Fußabdruck. Und was viele nicht wissen: Aluminium ist ein wertvolles Metall, mit dem an der Wertstoffbörse gehandelt wird. Richtig recycelt, bekommt man für seinen Müll sogar eine Vergütung. Die Friseur-Kollegen Jochen Reinhard und Peter Gress aus Deutschland sind beispielsweise schon mit im Boot und gehen mit gutem Beispiel voran.
Aber beginnen wir einmal von vorne:
Umweltsünde Aluminium – leichtes Metall, schwere Schäden
Für die Herstellung von Aluminium ist das Gestein Bauxit notwendig. Dieses Bauxit muss aufwendig abgebaut werden. Zusätzlich legt das Material lange Strecken nach Europa zurück, denn die Abbaugebiete befinden sich hauptsächlich in Australien oder Brasilien. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Umwelt.
Nun sind aber viele Salon-Produkte in Aluminium verpackt oder auch fürs professionelle Arbeiten, z.B. bei bestimmten Colour-Techniken, notwendig. Wastmonkey nimmt sich genau dieser Problematik an.