Es ist der Trend der Zeit, Tier-Memes dominieren die Superlikes der Sozialen Netzwerke, warum also nicht das Jobinserat.
Laut einer Befragung des Bundesverband Bürohund e.V. sagen 85% der Beschäftigten, dass sie sich über einen Hund im Unternehmen freuen würden. Interessant: 49% der Befragten geben an, auf eine Gehaltserhöhung verzichten zu wollen, wenn sie stattdessen ihren Hund mit an den Arbeitsplatz nehmen dürften.
Da überrascht es nicht, dass es das Arbeitgeberbewertungsportal kununu seit 2019 hat ein eigenes Ranking für die hundefreundlichsten Arbeitgeber Deutschlands/ Österreichs hat.
Na, wenn das kein Plus im Jobinserat ist: In unseren Salon dürft ihr euren Hund mitbringen!
„Darf ich mit dem Süßen ein Foto machen“
Warnhinweis, ganz rasch läuft so ein kleiner süßer Wuschel der neuen Frisur den Rang ab. Nutzt das zu eurem Vorteil … Jeder Salonhund muss eine Salon-gebrandete Dog-Bandana oder Ähnliches tragen.
Platziert darauf euer Logo und vielleicht einen lustigen Spruch: „Ich steh auf Frauchen mit solchen Locken“ oder „Dieser Bart macht mir Konkurrenz“.
Die Sozialen Medien lieben Inszenierungen und mit Tier könnt ihr doppelt punkten – Da dürft ihr sehr kreativ sein und bei Hundeaccessoires stehen euch Web und Tor mit einer Vielfalt an Möglichkeiten offen.
„Unsere Hunde-Regeln …“
Klar, klingt das jetzt erstmal ziemlich klasse, aber Hund ist nicht gleich Hund und den knurrenden Rottweiler wollen Sie ebenso wenig wie einen ständig kläffenden, hochspringenden Havaneser.
- Legt vorab fest, wie viele Hunde zur gleichen Zeit im Salon anwesend sein dürfen. Man kann Arbeitspläne entsprechend anpassen.
- Gibt es Hundedienst, wer geht mit den Hunden Gassi, wie oft und wann?
- Hunde lieben Spielzeug, zwischendurch ein Leckerli und wenn's mal spät wird auch ihr Futter. Der quietschende Knochen kann nerven, offene Futterdosen im Kühlschrank mag nicht jeder, also vorab klar kommunizieren, was und vor allem was nicht geht.
- Sprecht offen über die Erziehung des Hundes, was er darf, was nicht (Stichwort hochspringen, etc.)
- Auch die Hygiene des Hundes sollte angesprochen werden, wie sieht es aus mit Haaren
- Welche Plätze im Salon gehören dem Hund? Gibt es einen Raum, Nische, etc., wohin sich Hund zurückziehen kann?
- Gibt es Anleinmöglichkeiten sollte ein Kunde sich nicht sicher fühlen oder allergisch sein oder …
Das sind häufig die Punkte, bei denen ganz schnell unterschiedliche Erwartungen aufeinanderprallen, da hilft nur Regelwerk. Dieses können Sie als Chef festlegen oder aber gemeinsam im Team.
Wie auch immer Sie sich entscheiden, das Thema Salonhund ist ein Ganzheitliches. Hinter Ihrer Entscheidung sollten Sie voll und ganz stehen, letztendlich sind Sie als Geschäftsführer auch für alles verantwortlich (Stichwort Haftung, artgerechte Haltung und so…)
Und … so ein Hund macht süchtig. Da sprechen wir aus eigener Erfahrung, denn unser Redaktionshund Beppi wird seit einem Jahr schmerzlich vermisst (RIP Beppi).