Wie alles begann
Ende Februar war wieder die Vertreterin von L'Oréal Professionnel bei uns im Salon Michael Marth, St. Anton am Arlberg, um ein neues Produkt vorzustellen. Sie wies uns auf ein Video-Casting für den diesjährigen Lifeball hin.
Sofort war mein Interesse geweckt. Nach der Arbeit erkundigte ich mich über genauere Details, wie ich daran teilnehmen konnte. Als Saison-Arbeiterin etwas schwierig, so mitten in der Wintersaison. Aber wo ein Wille, da ein Ziel!
Der Supergau: Handy kaputt, Fotos weg
Jede freie Minute verwendete ich, meinen Style und das Material für das Video vorzubereiten. Doch dann das Massaker: Mein Handy kaputt, Fotos und Videos weg. Was nun? Traurig legte ich mich schlafen. Am nächsten Tag dann die erlösende Mitteilung auf der L'Oréal Facebook Seite: Fristverlängerung bis 5.April.
Schnell drehte ich mit der Hilfe meiner Kollegin ein neues Video. Am selben Tag noch alles zusammengeschnitten und losgeschickt. Am 16.April kam endlich die E-Mail von L'Oréal, mit der Einladung zum Casting nach Wien.
Life... was? Die Vorbereitungszeit!
Da ich keine Idee hatte, was den Style vom Lifeball ausmachte, recherchierte ich im Internet. Das half mir aber nur, die Bedeutung und die Wichtigkeit des Balls zu erkennen.
Da fiel mir ein, dass unser Bundesratspräsident Mario Lindner, ein guter Freund meiner Familie und mir, öfters bei solchen Events präsent ist. Er gab mir den Tipp mit der "Styling Bibel". Von da an lief es dann hervorragend. Alles niedergeschrieben und eingepackt, kann es los gehen nach Wien.
Ab in die Hauptstadt zum Casting
Keine Ahnung warum, aber noch bin ich sehr entspannt. Mit Kaffee zur Begrüßung, war es der perfekte Start in die Competition. Die Jury war besetzt mit Verena Halbmayr, Raphaela Kirschnick, Marlena Gubo und Patrick Raitz.
1. Aufgabe: 4 er-Teilung, toupieren, enger Zopf mit Patentgummi, anliegender Flechtzopf, Wasserwelle mit Lockenstab - 30 Minuten Zeit, wo ich gut ausgekommen bin.
2. Aufgabe: Steckfrisur mit Fotovorlage die zu 90% identisch sein musste. Wieder 30 Minuten Zeitvorgabe. Da ich mich gut vorbereitet hatte, war ich nach 16 1/2 Minuten schon fertig. Als die Zeit um war, mussten wir circa 15 Minuten raus, für die Beurteilung.
Es hat sich gelohnt: Ich bin dabei!!
Patrick Raitz machte es dann kurz und bündig, alle 11 Kandidaten sind dabei. Nebenbei wurde ich zusätzlich noch für das Tagebuch eingeteilt, wegen meiner guten Englisch-Kenntnisse.
Reaktion auf die Nachricht "letzter Lifeball"
Erst mal Schock und Trauer. Vielleicht fällt mir was ein, um Herrn Keszler unterstützen zu können, um doch nicht beim letzten Life Ball sein zu müssen.