imSalon: Gratulation zu dieser großartigen Präsentation. Ihr seid nun Teil des globalen Schwarzkopf Professional Teams und erstellt, neben anderen Friseurgrößen, die Essential Looks die weltweit ausgespielt werden. Wie ist das für euch?
X-Presion: Danke! Das ist ein von uns lang gehegter Traum gewesen, Teil der neuen Essential Looks Kollektion zu sein, worauf wir akribisch hingearbeitet haben.
„Euer Konzept ist gut – aber wie viele Produkte werdet ihr von uns kaufen?“
Ja? War Schwarzkopf euer „Partner of Choice“?
XP: Anfangs nicht, aber uns verbindet eine lange Geschichte: Als wir mit X-Presion begonnen haben waren wir bei vielen Marken und hatten Gespräche für Zusammenarbeiten. Aber ohne Salon und Salonkunden kauft man keine Produkte – wie soll man dann mit einem Unternehmen zusammenarbeiten? Die Frage der Industrie an uns war eigentlich immer dieselbe: „Euer Konzept ist gut – aber wie viele Produkte werdet ihr von uns kaufen?“
Und was war bei Schwarzkopf anders?
XP: Schwarzkopf war die erste Marke, die an uns geglaubt hat. Wir wurden gefragt, ob wir nicht als nationale Trainer für die bestehenden Essential Looks beginnen wollen. Das war aber nichts für uns, Looks nachzumachen ist nicht unser Ding, stattdessen wollten wir die neuen Essential Looks kreieren. Anfangs wurden wir mit dieser Forderung natürlich nicht ernst genommen. Wir hatten noch gar keine Erfahrung und wollten sofort ganz nach oben. Wenn man jung ist sieht man „the big picture“ noch nicht. Da denkt man einfach die ganze Welt wartet auf einen.
„Wir haben kein Interesse daran einen Trend zu entwickeln – uns geht es um die Entwicklung neuer Techniken“
Jetzt hat es doch geklappt – und ihr seid eurem Motto treu geblieben!
XP: Deshalb haben wir auch in der Branche begonnen. Wir waren gelangweilt von der Modeindustrie und glauben nicht an den 6-Monats-Trend-Rhythmus. Uns geht es um die Entwicklung neuer Techniken die den Markt revolutionieren. Das ist unsere Philosophie!