ASTRID GAYE, Inhaberin M2 Hair Culture, im Zukunftsgespräch mit imSalon
Was glaubst Du, braucht es als Friseurunternehmer, um auch in Zukunft erfolgreich sein zu können?
Astrid Gaye: Um in der Branche auch in Zukunft erfolgreich zu sein, braucht es mehr denn je ein positives Mindset, Mut, fachliche Stärke, Offenheit für Veränderungen, Selbstbewusstsein und ganz viel Liebe für Menschen und natürlich Haare.
Das ist eine sehr gute Basis. Du führst ein sehr erfolgreiches Salonkonzept, welche Aktivitäten setzt ihr aktiv, um euch zukunftsorientiert aufzustellen?
AG: Wir hinterfragen uns selbst und den aktuellen Zeitgeist permanent. Wir warten nicht darauf, bis bei uns die Luft brennt. So haben wir z.B. schon 2023 die Öffnungszeiten angepasst. 2024 werden wir auf eine 4-Tage-Woche in einem Wechselmodell umstellen. Eine Woche arbeiten wir Dienstag bis Freitag. Die andere Woche, Mittwoch bis Samstag. So können wir jeden zweiten Samstag für Kundinnen und Kunden da sein und das Team hat alle zwei Wochen vier Tage frei. Alle haben Spaß daran, etwas Neues auszuprobieren.
„Von der Politik wünsche ich mir eine Senkung der Mehrwertsteuer, da die Wettbewerbsverzerrung durch die vielen Mikrobetriebe eine unfaire Ausgangslage ist.“
Was liegt nicht in Eurer Hand und wo würdet ihr euch mehr Unterstützung seitens der Politik wünschen?
AG: Von der Politik wünsche ich mir eine Senkung der Mehrwertsteuer, da die Wettbewerbsverzerrung durch die vielen Mikrobetriebe eh schon eine unfaire Ausgangslage ist. Außerdem finde ich, dass Schwarzarbeit definitiv konsequenter verfolgt und bestraft werden muss. Ein Hebel zur Verhinderung von Schattenwirtschaft in Salons sehe ich in der Abschaffung von Bargeld.