Edith, was war der ausschlaggebende Punkt für die Entwicklung der Colourbox?
ELA: Als 2020 die Salons geschlossen hatten, wollte ich die Zeit nutzen und produktiv sein. Ich stand damals im Geschäft und habe mir jeden Winkel und jede Ecke angesehen und mich gefragt: „Was stört dich, Edith?!“. Ich habe tief in mich hineingespürt, wo es im Geschäft hakt, wo ich effizienter sein kann … und dann kam ich zum Punkt: Das Augenbrauenservice muss einfacher und sauberer werden.
Wie meinst du das?
ELA: Wer täglich Augenbrauen und Wimpern färbt, kennt das: Man rührt, dann fällt das Stäbchen aus der Schüssel. Wenn mehrere Kund*innen gleichzeitig behandelt werden – es liegt alles kreuz und quer … Ich wollte Erleichterung für mich und meine Mitarbeiter*innen. Daraufhin habe ich recherchiert, den Markt durchforstet, aber nichts gefunden, was mir hierbei helfen konnte …
… und dann war schon die Colourbox in deinem Kopf?
ELA: Sozusagen. Ich wollte das in Angriff nehmen und habe mir den ganzen Prozess genau angesehen. Ich wusste, dass ich ein Tool benötige, das aus zwei Kammern besteht, um die Augenbrauenfarbe mit dem Entwickler zu vermischen. Es wurde probiert und experimentiert, aber technisch stieß ich dann an meine Grenzen. Gemeinsam mit Herrn Fruhmann, einem guten Freund, der als Entwickler in der Industrie tätig ist, entstand die Colourbox.