Ein Gespräch unter Kolleginnen. Birgit Senger plaudert mit der Berliner Kopfhaut-Fachfrau, lässt es sich Step by Step erklären und testet handliche Geräte selbst.
imSalon: Beatrice, dein Salon heißt AGLAEA, was bedeutet das?
Beatrice Naumann: AGLAEA kommt aus der griechischen Mythologie und ist eine der 3 Chariten (Untergöttinnen, Anm.). Sie ist die Göttin der Anmut, steht für Jugendlichkeit und prunkvolle Schönheit.
Dein Slogan ist „Die Chance liegt im toten Winkel“. Was meinst du damit?
BN: In den toten Winkel guckt halt keiner hin! Der tote Winkel der Friseure ist die Kopfhaut. Und für viele Friseure genau DIE Chance sich zu profilieren.
Warum ist die Kopfhaut so wichtig?
BN: Wie bei einer Pflanze ist die Kopfhaut der Nährboden und dafür verantwortlich, wie unsere Haare wachsen. Ist sie verspannt, trocken, schlecht durchblutet oder der Haarfollikel verstopft, hat das Auswirkung auf die Versorgung der Haarwachstumszellen. Das Haar kann nicht so kräftig und prachtvoll wachsen, wie wir das gern hätten. Das geht soweit, dass Schuppen und Talgdrüsenüberfunktion zu einer wachsartigen, luftundurchlässigen Schicht führen und Ursache für Haarausfall sein können.
„Friseure sind doch viel näher dran an Kopfhaut und Haar als Apotheker oder Hautärzte!“
Wer will schon Haarausfall?
BN: Niemand! Gesunde, kräftige Haare das ist doch unsere Materie, damit die Haarfarbe genial aussieht, die Frisur länger sitzt, der Schnitt besser zur Geltung kommt. Grund genug für uns Friseure genau hinzuschauen! Wir überlassen den Bereich der Kopfhautpflege leider viel zu oft den Apothekern. Dabei sind Friseure doch viel näher dran an Kopfhaut und Haar als Apotheker oder Hautärzte!