Kolumne von Daniel Golz
Hand aufs Herz: Viele haben’s verpennt. Die Welt hat sich verändert – nicht nur die „Jugend von heute“, sondern der Mensch an sich. Und trotzdem hängen noch etliche in der „Friseur-Ausbildung von vor 20 Jahren“ fest, als ob Azubis damals im Blaumann, mit Strickzeug zur Arbeit kamen. Spoiler: Diese Zeit ist vorbei.
Heute muss ich mich als Ausbilder*in genauso mit TikTok, Insta und Co. auskennen wie meine Azubis. Sonst rede ich eine Sprache, die niemand mehr versteht – wie ein Opa, der beim E-Roller den Benzinhahn sucht. Aber was passiert stattdessen? Viele regen sich auf: „Die jungen Leute sind nicht mehr so wie wir damals!“
Ähm, ja – zum Glück nicht. Wir schreiben nicht 1990.