Wo bildest Du dich weiter?
IA: Wir bilden uns viel im Salon weiter, helfen uns aber auch gegenseitig. Als Freelancer für Revlon Professional sind wir immer auf dem neusten Stand. Viel Inspiration holen wir uns in Sozialen Plattformen und Fachzeitschriften.
„Viel Reden und immer mit Bildern arbeiten ist das Allerwichtigste“
Wie verkauft ihr Blondspezialisierung und Theorie euren Kunden?
IA: Meistens kommt Kundin mit einem Bild in den Salon. Gerade Kunden kennen sich mit Fachbegriffen nicht aus und Blond ist für jeden etwas ganz anderes. Viel Reden und immer mit Bildern arbeiten ist das Allerwichtigste.
„Unter Balayage stellt sich jeder etwas anderes vor.“
Können Kunden etwas mit den ständig neuen Namen wie Earth-, Dessert oder Mangoblond anfangen?
IA: Das ist ganz witzig zu beobachten. Manchmal kommen da Begriffe, da frage ich mich schon, wie da überhaupt jemand draufkommt, wie neulich, da las ich von Mushroom-Blond? Ganz oft ist es aber tatsächlich so, dass die Kunden das lesen und auch verlangen, obwohl sie meist keine Idee davon haben, wie es aussieht.
Mit Balayage ist das so, jeder stellt sich darunter etwas anderes vor. Deswegen ist es wichtig mit Bildern zu kommunizieren, so dass alle vom Gleichen sprechen.
Du sagst Balayage sieht jeder anders. Welche Techniken sind deine Lieblingstechniken?
IA: Das ist Fall-abhängig. Tendenziell benutze ich gerne mehrere Techniken. Wichtig ist stets ein weicher Verlauf, dafür arbeite ich viel mit dem Color-Board.
Im Konturenbereich setze ich auf die gute altbewährte Strähnen-Technik, manchmal toupiere ich, manchmal nicht. Es ist wirklich sehr unterschiedlich.
Wie viele Blondtöne braucht man deiner Meinung nach?
IA: Viele, denn das macht das Leben einfacher. Man kann 5 Kundinnen im Salon haben und alle zeigen das gleiche Bild, dennoch benötigen alle andere Blond-Nuancen, je nach Naturfarbe, Haarstruktur und individueller Pigmentierung.
Welchen Blondtrend findest Du spannend?
IA: Man geht stark weg vom aschigen silberblond hin zu wärmeren Tönen. Das eröffnet ein schönes großes Spektrum.
„Wir arbeiten tatsächlich mit 160 unterschiedlichen Blondtönen“
Mit wie vielen unterschiedlichen Blondtönen arbeitet ihr?
IA: Es sind tatsächlich ungefähr 160. Wir arbeiten mit dem gesamten Revlonissimo Blondsortiment von Revlon Professional.
Was sind für euch Entscheidungskriterien bei der Farbmarke?
IA: Vielseitigkeit ist uns wichtig, Haarfarben für unterschiedliche Zielgruppen zu haben. Die einen Kunden wünschen hohe Deckkraft, die anderen legen Wert auf ammoniakfreie Farbe wie bei Color Sublime. Im Salon setzen wir auf Vielseitigkeit, aber auch verständlich aufgebaute Farbsysteme. Das Allerwichtigste jedoch ist Zuverlässigkeit. Wenn ich die Theorie verstanden habe, dann weiß ich bei der Revlonissimo-Farbe, das kommt dabei heraus. Es gibt nichts Schlimmeres, als zitternd in der Mixecke zu stehen und sich zu fragen „Ich hoffe das wird was.“