Der gelernte Fotograf, der eigentlich Kameramann werden wollte, arbeitete im Filmbusiness Hollywoods und machte eine Ausbildung an der New York Film Academy, zuletzt war er in Österreich bei ServusTV in der Produktion und im Geschäftsführerbüro tätig. Seit 2020 baut er den von seinem Vater gestarteten Vertrieb der friseurexklusiven Marken bbcos und Vision Haircare weiter aus. Mit einer schlanken Firmenstruktur und einem gesunden Realismus.
Im Gespräch mit Katja Ottiger
Philip, wie kommt man vom Filmgeschäft zum Vertrieb von Friseurprodukten?
PF: Das ist der Reiz der Herausforderung. Mein Vater war als Salonbetreiber nicht mehr zufrieden mit dem Preisleistungsangebot der Industrie und machte sich auf die Suche nach Alternativen. Bei bbcos überzeugte ihn in erster Linie die Qualität der Haarfarben. Und weil es in Österreich keinen Vertriebspartner gab, übernahm mein Vater den Exklusivvertrieb. Er dachte, höchste Qualität zum guten Preis verkauft sich von selbst. Er verpachtete seine vier Salons und startete 2018 mit dem Vertrieb. Jetzt ist er in Pension und seit 2020 baue ich Felbermayer Professional Haircare aus.
Es war für mich nicht schwierig, in die Branche einzusteigen. Ich bin im Salon meines Vaters groß geworden und habe schon als kleines Kind nach dem Kindergarten den Kunden die Haare gewaschen. Mittlerweile sind wir eine Friseurfamilie in 4.Generation.
Wie groß ist euer Sortiment?
PF: Wir decken mit unseren beiden Marken bbcos und Vision Haircare den gesamten Bedarf eines Friseursalons ab und bieten mit allen Farbnuancen und Füllgrößen ca. 350 Produkte an. (genaue Zahlen am Ende des Artikels, Anm.).