Auf einer Skala von 1-10, wie gut ist dein Deutsch (Das Interview führen wir in Englisch)?
DS: Oh, 5, würde ich sagen, aber ich arbeite hart daran, bald auf 9 zu kommen.
Und Du lebst jetzt in Wien
DS: Ja, ich bin am 15. März mit meiner Partnerin nach Wien gezogen. Jetzt wohnen wir noch immer im 10.Bezirk, direkt neben dem Büro. Das war natürlich temporär gedacht, aber so sind diese Zeiten.
Konntest Du überhaupt schon österreichische Friseure kennenlernen?
DS: Leider nur ganz wenige in den letzten Wochen. Der Kontakt zu Friseuren ist ein wichtiges Puzzleteil, das mir noch fehlt. Die letzten 4 Monate habe ich „eingesperrt“ im Office damit verbracht, Daten, Papiere, Analysen und Akten zu studieren. Die digitalen Kontakte waren großartig, aber die persönlichen sind immer wichtiger.
Was war dein erster Eindruck, von den wenigen Gesprächen?
DS: Emotions!
Das kam jetzt sehr schnell!
DS: Viel Leidenschaft und Emotionen, und das meine ich in einer sehr positiven Art und Weise. Es ist eine sehr kreative Branche.
Daniel, in den letzten Jahren gab es immer wieder Unruhe um L’Oréal: E-Commerce, Kérastase zu Discountpreisen und dann der große Personalabbau. Schwappt einem da viel Negativität entgegen?
DS: Natürlich ist es eine herausfordernde Zeit, da möchte ich auch nicht lügen. Aber, ich bin glücklich mit einem großartigen Team zu arbeiten das den richtigen Mindset hat und nach vorne schaut. Alle sehen die Effizienz, mit der wir jetzt im Deutsch-Österreichischen Hub arbeiten können. Und diese Synergien kommen unseren Kunden zu Gute. Sie profitieren für ihr Business. Aber ich verstehe die Menschen im Markt, einige vermissen ihre bekannten Gesichter.