Im Interview mit Raphaela Kirschnick
Wie geht es Ihnen im ungewöhnlichen 2020er Jahr?
DW: Gut, unser Oktober war umsatztechnisch wieder sehr stark. Jedoch ist die Kundenanzahl insgesamt weniger geworden, einige unserer Kundinnen sind im Homeoffice und haben nicht den Bedarf oder sie sind in Kurzarbeit.
Was gibt es Positives?
DW: Als Chef hätte ich es mir niemals gedacht, dass sich alle Mitarbeiter so konsequent an die Hygieneregeln halten und das über einen so langen Zeitraum. Ganz selbstständig wird alles eingehalten und das beeindruckt mich sehr.
„Wir messen bei jedem Kunden die Temperatur.“
Was machen Sie bezüglich Corona anders als andere Salons?
DW: Wir messen bei jedem Kunden die Temperatur.
Temperaturmessen ist keine Auflage, wie gehen Kunden damit um?
DW: Super, gar kein Problem, im Gegenteil. Einmal hatten wir im Trubel eine Kundin vergessen, die das sofort proaktiv eingefordert hat. Überhaupt gibt es keine Diskussionen mit Kunden, wir hatten genau ein einziges Mal einen Maskenverweigerer.
„Salon-Leitmotiv: Wir wollen, dass unsere Kunden Komplimente bekommen, wenn sie den Salon verlassen.“
Dafür ist in diesem Jahr ein ganz anderes Thema aufgeschlagen, ihr habt mit einem Plakat einen Sexismus Eklat ausgelöst. Wie ist es zur umstrittenen Plakatidee gekommen?