Nach 12 Jahren Pause ist Österreichs bekanntester Gesangwettbewerb zurückgekommen. Mit 1.700 BewerberInnen, 200 KandidatInnen im Livecasting und 64 Starmaniacs als TeilnehmerInnen der 5. Staffel. Friseur Thomas Glantschnig war bis zu seinem Ausscheiden im Semifiale einer von ihnen.
Im Gespräch mit Katja Ottiger
Dein Ausscheiden im Starmania 21-Semifinale liegt einige Wochen zurück, wie geht es dir damit?
Thomas Glantschnig: Gut, aber natürlich wäre ich gerne weiter dabeigeblieben. Starmania 21 war eine tolle Erfahrung mit lieben, hochprofessionellen Menschen und vielen unglaublichen Momenten!
Du hast auf der Bühne Entertainerqualitäten gezeigt. Was hat dir aus deinem Job geholfen?
TG: Die Offenheit und die Redegewandtheit, die wir als Friseure haben, und natürlich meine Lust, auf einer Bühne zu stehen.
Die Jury meinte, sie sähe dich als Moderator und „Old-School“-Entertainer einer TV-Show. Wie siehst du das?
TG: Ach, wenn ich die „Thomas Glantschnig Show“ bekomme, gern! (lacht.) Ich bin positiv und immer der Überzeugung: Schließt sich eine Tür, öffnet sich woanders eine neue. Im Moment schreibe ich mit einem Team an Leuten die ersten eigenen Songs, die wir auch produzieren möchten.
„Der `anständige Beruf` wurde Friseur und ist dann irgendwie ausgeartet.“
Seit wann singst du?
TG: Ich nehme seit meinem 14. Lebensjahr Gesangsunterricht. Eigentlich wollte ich die Musical Academy machen. Aber das hat sich nicht ergeben, weil meine Mutter meinte, ich solle einen „anständigen“ Beruf lernen. Also wurde ich Friseur - und das ist dann irgendwie ausgeartet! (lacht.) Ich habe aber immer versucht, in der Musik und im Musical am Ball zu bleiben, habe sogar Ballettunterricht genommen. Drei Jahre lang bin ich alle 14 Tage mit dem Flixbus nach Wien gefahren, um bei Susan Rigvava-Dumas (Musicaldarstellerin und Opernsängerin, Anm.) Gesangsunterricht zu nehmen.
In den Shows wurde immer wieder erwähnt, dass du Friseur bist.
TG: Ja, das war irgendwie immer wichtig, zu betonen. Beim ersten Einspieler den wir für die Starmania 21 gedreht haben, wurde extra ein Trainingskopf ins richtige Licht gerückt. Um den bin ich dann herumgetänzelt. (lacht.)