"Liebesg’schichten und Heiratssachen" ist eines der erfolgreichsten Formate in Österreich. Seit 25 Jahren suchen dort Singles ihren passenden Deckel und werden dazu im eigenen Heim vor der Kamera ausgefragt – von persönlichen Themen bis zur Vorstellung des Traumpartners / der Traumpartnerin.
Am Ende jeder Folge können potentielle PartnerInnen für ihren Traumprinzen / Traumprinzessin anrufen oder ihnen einen Brief schreiben. Schon über 300 KandidatInnen fanden darüber ihr Liebesglück.
Die Jubiläumsstaffel verspricht einige tolle Menschen, darunter auch Christoph Skoff. Der 36-jährige ist nicht nur Friseur, auch liebt er seine feminine Seite, die er als Dragqueen und Influencerin zum Vorschein bringt. Nun sucht er im TV seine große Liebe, wir haben gefragt, warum im TV…
Du suchst die große Liebe, was glaubst Du wird im TV anders werden?
Christoph Skoff: Kann man die Liebe suchen? Ich bin der Überzeugung, dass Liebe „passiert“. Wer weiß, vielleicht passiert das über das TV - immerhin präsentiert man sich vielen Menschen. Vielleicht ist da jemand dabei, der es spannend und interessant findet, wie ich und mein Leben als Friseur und Dragqueen sind. Aber auch war mir wichtig, durch meine Teilnahme Vorurteile homosexueller Liebe abzubauen - denn ich denke, wir leben in einer Zeit, wo alle Lebens- und Liebesformen kein Thema mehr sein sollten.
Wieso das Format „Liebesg‘schichten und Heiratssachen“?
CS: Unabhängig davon, dass ein deutsches Format länderübergreifend wäre und eine ernsthafte längerfristige Beziehung somit keinen Sinn ergeben würde, hat Liebesg‘schichten eben auch absoluten Kultstatus. Immerhin bin ich Kandidat der 25. Jubiläumsstaffel. Dass ein Format wie dieses nach so vielen Jahren noch immer funktioniert, spricht eben für sich.