Einmaliges Konzept
Nach fünf Jahren Salonleitung in einem Barber-Shop in Innsbruck und drei Jahren in der mobilen Selbstständigkeit, entschied sich Melanie Graus, ihre Vision „The Rolling Barber“ zu verwirklichen. Nun tourt die Jungmutter wochentags im eigens entworfenen Barberbus und bietet an fixen Standplätzen in Matrei und Steinach bzw. vor Privathäusern ihre Friseurdienstleistungen an.
Der vormalige Krankentransporter, der gemeinsam mit fleißigen Helfern umgebaut wurde, ist ein perfekter kleiner Salon, mit einem Frisierstuhl, einem Waschbecken mit Wassertank, Ladestationen, Ablagen und Fächern etc.
Die Friseurinnung Tirol bat Melli zum Gespäch
"Es ist ein neues Konzept und bietet ein besonderes Flair und Erlebnis für meine Kunden."
Wann und warum haben Sie sich entschieden, Ihre Dienstleistungen mobil, im Barberbus anzubieten?
Melli Graus: Die Idee hatte ich von Anfang an, als ich mich selbstständig machte. Der Gedanke es umzusetzen, ließ mich nie los und nach drei Jahren Selbstständigkeit beschloss ich, den Schritt zu wagen!
Welche Vorteile bringt das mobile Arbeiten? Was sind Herausforderungen, die es im „normalen“ Salonbetrieb nicht gibt?
MG: Das flexible Arbeiten und die Mobilität sind sicher große Vorteile. Die Herausforderung lag darin, in relativ kleinem Raum alles unterzubringen und dabei einen übersichtlichen und sauberen Arbeitsplatz zu schaffen, um den Kunden ein Salonfeeling zu bieten.